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Vielen Dank für Ihren Besuch!

  Falkner ABC

So, wie die Jäger, haben auch die Falkner eine, über Jahrhunderte, gewachsene Sprache. Auf meiner Webseite verwende ich auch einige Begriffe die ich Ihnen hier erklären möchte.

Sollte irgendwo ein Begriff auftauchen der hier nicht erklärt wird so kontaktieren Sie mich doch und ich werde den Eintrag nachholen.

Abtragen

-

Der Greifvogel wird auf die Faust oder eine Beuteatrappe trainiert

Atzen

-

Der Greifvogel frisst

Atzung

-

Futter des Greifvogels

Ästling

-

Der junge Greifvogel bleibt die erste Zeit nach verlassen des Nästes noch in den naheliegenden Ästen

   

Binden

-

Der Falke greift die Beute mit den Händen

Bad-Brente

-

Flache Schüssel zum Baden und Schöpfen für den Greifvogel

beireiten

-

Der Greifvogel kommt auf die Faust geflogen

Beize, Beizjagd

-

Der Greifvogel jagd eine Beute

Beizvogel

-

Ein Greifvogel, der für die Jagd ausgebildet wurde bzw. wird.

Bell

-

 Kleines Glöckchen am Fuß des Greifvogels

 

Bellriemen

-

Lederriemen zum befestigen des Glöckchens

Bisstöter

-

 Falken haben im Oberschnabel einen Falkenzahn, mit dem  sie der Beute das Genick durch beißen, mit den Füßen wird die Beute dabei gehalten, deshalb wird der Fuß auch als Hand bezeichnet.

Block

-

Eine transportabler Holzblock oder Kunststoffblock mit Erdspieß oder Fußplatte als Sitzt für die Falken

 

 

 

Drahle

-

Edelstahlwirbel, um das verdrehen des Geschühs zu vermeiden

 

 

 

einschliefen

-

Das Frettchen wird in den Bau gelassen

 

 

 

Falknerknoten

-

Spezieller Knoten, welcher mit einer Hand zu öffnen und zu schließen ist, dies ist nötig da der Falkner i.d.R. auf der anderen Hand den Vogel trägt.

Faustvogel

-

Ein Greifvogel, der von der Faust geflogen wird.

Federspiel

-

Lederbalg  der als Attrappe mit Feder-Simulation z.B. einer Taube bestückt wird

Flug

-

Altersangabe eines Greifvogels

Flugdrahtanlage

-

Zwischen zwei Sitzgelegenheiten ist ein Seil oder eine Metalstange gespannt, an welchem der Greif hin und her fliegen kann

Freie Folge

-

Greifvögel, die frei dem Falkner folgen von Baum zu Baum und auch so jagen. Die vom Falkner aufgescheuchten Tiere werden aus den Bäumen  heraus angegriffen.

Frettieren

-

Mit Frettchen und Greifen auf die Jagd gehen und dabei die Frettchen in den Kaninchenbau einschliefen lassen, um die Kaninchen dort heraus zu jagen.

 

 

 

Geschüh

-

meistens Lederbänder an den Füßen der Greifvögel

Grifftöter

-

Habichtsartige z.B. Adler, Habicht, Harris-Hawk. Diese Greife " kneten" solange mit den starken Krallen und Zehen die Beute, bis diese tot ist.

 

 

 

Haggard

-

Ein wilder Habicht im Altvogelkleid 

Hand

-

Da Falken Bisstöter sind wird der Fuß als Hand und die Zehen als Finger bezeichnet.

Haube

-

Lederhaube zum Verhauben der Greifvögel meistens bei Falken angewendet

Hohe Reck

-

 Ca 1,30 m Hohe Sitzgelegenheitfür den Greifvogel, mit einer Bespannung, damit der Vogel nicht darunter her fliegen kann.

Hohe Warte

-

Ein Greifvogel der in großer Höhe über dem Falkner in der Luft stehen und dort durch Umherkreisen wartet, bis am Boden ein Beutetier aufgeht und der Greifvogel dieses mit einem rasanten Sturzflug angreift.

 

 

 

Kondition

-

 Ist ein Zusammenspiel von Gewicht,Fitniss und Temperatur

Kurzfessel

-

 Lederband bei Habichten zwischen Drahle und Langfessel.

 

 

 

Lahnen

-

Junge Greifvögel, die auf den Menschen geprägt sind und deshalb nach Futterbetteln = lahnen.

Langfessel

-

Ein Seil oder ein Lederband mit dem der Greifvogel an der Sitzgelegenheit angebunden wird.

Lanneret

-

Männlicher Lannerfalke

Lappard

-

Wilder Habicht im Jungvogelalter

Locke

-

einen Vogel locke machen, bedeutet diesen an sich und die Umwelt zu gewöhnen, dass er vor nichts mehr erschrickt oder alles als völlig normal nimmt, man könnte auch sagen den Vogel "zahm" machen.

Lockschnur

-

Trainingsschnur, die der Vogel während der ersten Flüge zum Falkner in der Natur am Fuß hat, um das Wegfliegen zu verhindern.

 

 

 

Mauserkammer

-

Unterkunft für den Greifvogel während der Mauser.

 

 

 

Nestling

-

Junger Greivfogel noch nicht voll befiedert, der noch im Horst liegt und dort von den Altvögeln versorgt wird.

 

 

 

"Penn"

-

Die Feder, i.d.R Stoßpenn oder Schwungpenn also Stoßfeder,Schwungfeder

 

 

 

Ring holen

-

Greifvogel, der sich durch das Fliegen von Kreisen in die Höhe schraubt.

Reckknoten

 

Spezieller Knoten um den Greifvogel am hohen Reck anzubinden.

 

-

 

Sakret

 

Männlicher Sakerfalke

Schleppe

-

Lederbalg mit Kaninchenfell zur Simulation eines Kaninchens

schweimen

-

Wenn Greife sich beim "Ringholen" , also Hochsteigen, vom Wind tragen lassen und dabei evtl. ausser Sicht geraten.

Spitzhütte

-

Unterkunft für den Greifvogel mit Sitzgelegenheit nach einer Seite offen

Sprenkel

-

Gebogene Eisenstange meistens aus Edelstahl mit Siesal oder Leder umwickelt zum Sitz für die habichtartigen Greife.

Sprinz

-

Männlicher Sperber

Start

-

Schwanz oder Stoß des Greifvogels.

Stoß

-

Schwanz des Greifvogels

 

 

 

Terzel

-

Männlicher Greifvogel

     

Vogel vom hohen Flug

-

Falken ( Wanderfalke, Sakerfalke), die aus größerer Höhe die Beute angreifen bzw. Flugwild von der Faust anjagen.

Vogel vom niederen Flug

-

Habichtartige z.B. Habicht, Harris-Hawk, Rotschwanzbussard, Adler usw., die am Boden lebende Beute ergreifen

 

 

Falknerin Tatjana Schmücker  | info@falknerei-naturerlebnis-aatal.de